@ Night II
Was, wenn nur dieser Moment zählt?
Es beginnt mit diesem einen Moment, wenn der Alltag von ihr abfällt wie ein Mantel, den man über die Stuhllehne wirft.
Eigentlich hat es mit einer harmlosen Absicht angefangen.
Nur ein Drink und ab ins Bett.
Die Musik ist schon da, bevor sie es richtig merkt. Und dann fängt es plötzlich an, sich leichter anzufühlen.
Sie lacht, erst leise, dann lauter, als hätte jemand einen Schalter umgelegt.
Sie tanzt, erst zögerlich, dann so, als würde niemand zusehen – einfach so, wie es sich gut anfühlt - Schultern locker, Kopf zurück, ein Lachen, das aus ihr herausbricht.
Für ein paar Stunden keinen Job, keine To-do-Liste, keine Verpflichtungen.
Nur das Hier und Jetzt.
Nur der Rhythmus und dieser prickelnde Gedanke: Genau hier will ich gerade sein.
Und dann geht sie heim.
Sie steht draußen, die Nacht fühlt sich als willkommene Abkühlung an.
Neonlichter spiegeln sich in den Pfützen.
Mit den Schuhen in der Hand läuft sie zu ihrer Wohnung.
Sie öffnet die Tür und lässt sich nur noch ins Bett fallen.
Das Kribbeln im Bauch hallt noch nach und sie weiß genau: Verdammt, das hab ich gebraucht.
Nicht das Feiern an sich, sondern daran erinnert zu werden, dass diese Version von ihr immer da ist.
Alles loslassen, den Erwartungen trotzen und den Moment genießen.
Und diese Version ist bereit, wieder gefeiert zu werden.
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